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MARGINIMEA SIBIULUI (Hermannstädter Umland)

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Rumänien, Region Siebenbürgen, Kreis Sibiu

LONELY PLANET: Transsilvanien / Siebenbürgen wurde von Lonely Planet Top-Region 2016 gekürt. Die Region gehört zu den schönsten in Rumänien und hat vieles zu bieten. Zu den Geheimtipps Siebenbürgens gehört die Gegend Hermannstädter Umland (Marginimea Sibiului), eine malerisch und traditionsreiche Region nahe der Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt).

EDEN-DESTINATION: Die Gegend, wurde im Jahr 2015 als EDEN-Destination in Rumänien ausgewählt und punktete nicht nur mit schönen Landschaften, alten Traditionen sondern auch mit einem ausgezeichneten, authentischen und lokalen kulinarischen Angeboten.

Mărginimea Sibiului (Hermannstädter Umland)

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Unter dem Namen Hermannstädter Umland (Marginimea Sibiului) verbirgt sich eine authentische Gegend, unweit der Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt), welche 18 Ortschaften umfasst.

LAGE: Die Gegend befindet sich südlich von Sibiu, am Fuße des Cindrel und Lotru Gebirges und wird vom Zoodt-Tal im Süden und vom Tal des Selischter-Bach im Norden begrenzt.

BEMERKENSWERT: Die Haupttätigkeit der Bewohner der Gegend ist die Viehzucht (bevorzugt Schafzucht) und die damit verbundene Transhumanz. Früher führten die „Margineni” die Viehscharen über die Gebirge, auf sogenannten „Schaf-Wegen”, bis hin zur Donau und bis zum Schwarzen Meer. Heute führen die Schaf-Wege eher nur auf die Almen der benachbarten Gebirge.

Die Gegend ist durch einheitliche Sitten, Traditionen, Trachten und Handwerk geprägt. Die Orte haben, trotz allmählichen Veränderungen- und Bau moderner Häuser, ihre Ursprünglichkeit und Charme nicht verloren. Auch die Volksbräuche werden weiter treu bewahrt. Die typischen Trachten werden an Feiertagen mit großem Stolz getragen und gezeigt. Diese sind meist schlicht und mit schwarz-weißen Dekorationen bestickt.

Die zu der Gegend gehörenden Dörfer haben bis heute das idyllische Bild, der Vergangenheit bewahrt.

Alte Kirchen und Museen gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Orte. Die Einwohner sind gastfreundlich, hilfsbereit und freuen sich immer wenn sie Gäste bewirten dürfen. Die einheimische Küche besteht aus hausgemachten Lokalgerichten, und schmeckt hervorragend. Eine Mahlzeit am Bauernhof ist ein Erlebnis.

Nirgendwo sonst in Rumänien ist die Hirtenkultur so ausgeprägt wie hier.

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Fast jeder Ort in der Gegend verfügt über ein eigenes Museum. Während in Sibiel das Museum der Hinterglas-Ikonen (der umfangreichsten in Europa) die Gäste anlockt, bietet Rasinari ein wunderschönes Dorfmuseum (bemalte Möbel, typischen Hausrat, Handwerkszeug und Gebrauchskeramik). Der Ort Gales verfügt über ein Volkstrachten Museum und ein Museum der Orthodoxen Kirche.

Unzähligen Privatpensionen und Bauernhause bieten komfortable Unterkünfte.

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Zum Hermannstädter Umland gehören folgende Ortschaften:

Boiţa, Sadu, Râu Sadului, Tălmaciu, Tălmacel, Răşinari, Poplaca, Gura Râului, Orlat, Fântânele, Sibiel, Vale, Sălişte, Galeş, Tilişca, Rod, Poiana Sibiului und Jina.

  • TALMACIU

Talmaciu (Talmesch) wurde im Jahr 1989 zur Stadt erhoben. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Ruinen der Burg Landskrone (1370) und die Kirchenburg (XIII. Jahrhundert).

  • SALISTE

Das bis vor kurzen einstige Dorf Saliste (Großdorf/Selischte) ist heute eine Stadt des Hermannstädter Umlands und bietet gleich zwei Museen (das Museum der Saliste-Kultur und das Museum der orthodoxen Kirchengemeinde).

  • POPLACA

Poplaca (Gunzerndorf) liegt nur 12 km von Sibiu entfernt, in einer wunderschönen malerischen Gegend und ist ein typisches Bergdorf mit engen und winkeligen Gassen.

  • RASINARI

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Rasinari (Städterdorf)gehört zu den ältesten Orten der Gegend. Die erste schriftliche Erwähnung der Ort stammt aus dem Jahr 1204. Zu den bekanntesten Söhnen von Rasinari und somit der Gegend zählen der Dichter und ehemalige Kulturminister Octavian Goga und der Philosoph Emil Cioran. Rasinari gehört zu den schönsten Dörfer Rumäniens.

  • TILISCA

Im Dorf Tilisca (Telischen) befinden sich die Ruinen einer früheren dakischen Festung. Unweit vom Dorf (Dealul Negoi, 1040 m Seehöhe) kann man während einer kurzen Wander-Tour (zirka 1 Stunde) das typische, tägliche Leben der Almhirten beobachten.

  • SADU

Die Ortschaft Sadu (Zoodt) sollte man im Mai besuchen, denn dann treffen sich hier unzähligen Schaf-Herden samt Hunden und Eseln um auf der Alm über den Sommer zu weiden. Nahe der Ortschaft befinden sich der Stausee mit Staudamm und das Elektrizität-Werk Sadu I.  Auch ein Energie Museum ist hier vorhanden.

  • RAU SADU

Der Ort Rau Sadului (Kalibaschen) bietet eine wunderschöne Panoramaaussicht.

  • POIANA SIBIULUI

In Poiana Sibiului (Flußau) so sagt man, befinden sich die reichsten Hirten der Gegend. Dies kann man besonders an den schönen, gut gepflegten Häusern erkennen. Jeden Sonntag wird im Ort ein Wochenmarkt gehalten und jährlich am 19. September ist die Ortschaft Zentrum des Schaf- und Schafböcke Handels.

  • ORLAT

Die Ortschaft Orlat (Winsberg) wurde schon von den Römern als Grenzort gegründet. Zwischen 1764-1851 war das Dorf Sitz des Kommandos des I. rumänischen Grenz-Regiments. Dieses war für die Überwachung der Grenze des Habsburger Reichs zwischen den Siebenbürgischen Orten Hateg und Zarnesti zuständig. Da die Offiziere deutschsprachige Katholiken waren gibt es im Ort, neben der Rumänisch-Orthodoxen Gotteshaus, auch die katholische “Heilige Teresa von Avilla“ Kirche.

  • GURA RAULUI

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Gura Raului (Auendorf)ist für den Erhalt alten Traditionen berühmt und geschätzt. Einmalig ist die überdachte Brücke über den Cibin Fluss.

  • GALES

In Gales (Gallusdorf), einem wunderschönen, rumänischen Dorf befindet sich eine im XIX. Jahrhundert erbaute Wassermühle welche noch bis heute im Betrieb ist.

  • JINA

Kein anderes Dorf  der Gegend ist mit der Hirten Tradition so stark verbunden, wie das Dorf Jina (Schinna). Hier kann man auch die köstliche Hirtenküche verkosten.

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Sibiel (Budenbach)gehört zu den touristischen, rumänischen Dörfern der ersten Stunde. Die Bauern betreuen und bewirten hier schon seit langem die Touristen als besondere Gäste. Das Museum der Hinterglasikonen hat sich im Laufe der Zeit, sowohl von der Anzahl als auch von den Werten der ausgestellten Ikone, sehr stark verbessert.

  • VALE

Zu den sonnigen Orten der Gegend gehört das Dorf Vale (Grabendorf). Es ist ein beliebte Ort für Ferienwohnungen Besitzer.

  • BOITA

Von einmaligen Landschaftskulissen umgeben, erfreut sich das Dorf Boita (Ochsendorf) einer reichen historischen Vergangenheit. Die Römer haben in der Nähe ein Kastell und die Straße entlang des Olt-Tals (Alttal) erbaut. Von Österreichern wurde die Straße um 1700 modernisiert. Am Pass Turnu Rosu (Roter-Turm-Pass) nur 3 km südlich von Boita entfernt, befindet Sich eine Trinkwasserquelle (Brunnen des Kaisers). Dieser wurde von den Österreichern im Jahr 1852 zu Ehren des Kaisers Franz Joseph, als dieser die Gegend besuchte, errichtet. Die Ruinen der Festung Turnu Rosu (XV. Jahrhundert) ergänzen das Angebot des Dorfes.

  • FANTANELE

Fantanele (Krebsbach)gehört zu den kleinsten aber gepflegtesten Dörfern der Gegend. Der Ort liegt in einer malerischen Landschaft, mit vielen einladenden Obstgärten und einem ethnographischen Museum. Ein Besuch, der auf einem Hügel gelegenen Kirche, bietet einen schönen Panoramablick.

  • ROD

Die Ortschaft Rod (Rodt) auf 815 m Seehöhe bietet sich als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch malerische Landschaften an.

  • TALMACEL

Das Dorf  Talmacel (Klein-Talmesch) wird von drei Bächen durchquert. Da der Brückenbau zu den beliebtesten Handwerken der Bewohner gehörte, wurden zwischen 1922-1926 gleich 8 Brücken über diese drei Bächen gebaut. Etwa 1 Km von der Ortschaft entfernt, findet man die Ruinen der einstigen größten Grenzbefestigung Siebenbürgens (XIV. Jahrhundert).

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MARGINIMEA SIBIULUI

Glück ist das einzige , was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben..(Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva))