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Das Donaudelta

Landschaft des Jahres 2008-2009

Das Donaudelta liegt an der Schwarzmeerküste im östlichen Teil Rumäniens im Kreis Tulcea und umschließt das Gebiet zwischen den drei Donauarmen: Chilia, Sulina und Sfintu Gheorghe. Im Donaudelta kreuzen sich der 45. nördliche Breitengrad und der 29. östliche Längstmeridian.Es handelt sich um ein geschütztes, flaches Gebiet mit einer Neigung von 0,006 °/°°, von denn 75-80 % ständig oder zeitweise unter Wasser steht.
Das Donaudelta umfasst auch den sich südlich befindlichen Razelm-Sinoie-Komplex, der aus den Seen Razelm, Sinoie, Zmeica und Golovita besteht, und bildet mit diesem das Donaudelta-Biosphere-Reservat.
18 % des Donaudeltas, nördlich vom Chilia-Arm, erstrecken sich auf ukrainischen Boden.
Die Seehöhe des Donaudeltas beträgt 15 Meter.

Fläche:

Das Donaudelta erstreckt sich über 580.000 ha, was 2,5 % der gesamten Fläche Rumäniens entspricht. Nach der Größe der Oberfläche liegt das Donaudelta auf dem 2. Platz in Europa und auf dem 23. Platz weltweit. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf 4.178 km², davon befinden sich 732 km² in der Ukraine und 3.446 Km² in Rumänien.

Beschreibung:

Nachdem die Donau über 2.860 km und 10 Länder hinter sich gelassen hat, teilt sie sich drei Armen - Chilia im Norden, Sulina in der Mitte und Sfantu Gheorghe im Süden - und fließt ins Schwarze Meer. Bevor sie aber die lange Reise vollendet, bildet die Donau zwischen den drei Armen ein einmaliges und wunderschönes Delta. Das Donaudelta steht auf der UNESCO-Liste der geschützten Denkmäler. Das Schutzgebiet ist ein vom Staat verwaltendes Biosphere-Reservat.Das Reservat bildet das größte Feucht-(Sumpf-)gebiet Europas und gleichzeitig die weltweit größte von Schilfrohr bedeckte Fläche.Das Donaudelta ist für über 300 Zug- und Brutvögeln ein Zuhause. Es ist aber nicht nur für Vögel, sondern auch für Fische ein Paradies. Zwischen den über 70 Fischarten, die hier leben, befindet sich auch der Kaviar produzierende Störlachs. Den Vögeln und Fischen steht ein Lebensraum zur Verfügung, der aus über 800 Pflanzenfamilien besteht.Von dem mehr als 5.165 qkm großes Feuchtgebiet sind zirka 80 % der gesamten Oberfläche von Wasser bedeckt. Das Wasserschutzgebiet verläuft sich in Kanälen und Abzweigungen, Schilfrohrinseln, zahlreichen Flüssen und Sümpfen, verschlungenen Eichenbaumwäldern mit Lianen und Kletter- und Kriechpflanzen, Wüstendünen und alten Fischerdörfern.

Anreise:

Mit dem Auto:

Von Wien durch Ungarn nach Arad. Weiter geht es auf der E68 nach Sibiu (Hermannstadt). Von Sibiu (Hermannstadt) gibt es zwei empfehlenswerte Routen:1. Sie fahren weiter auf der E81 bis Pitesti und danach auf der Autobahn A2 (E70) bis nach Bukarest. Von Bukarest geht es auf der E60 durch Urziceni und Slobozia nach Harsova. Von Harsova folgen Sie der Straße DN22A nach Tulcea.2. Sie fahren weiter auf der E68 bis Brasov (Kronstadt). Von dort geht es auf der E60 nach Ploiesti. Von Ploiesti nehmen Sie die Verbindungsstraße DN1B bis Albesti-Paleologu und von dort die DN1D nach Urziceni. Von Urziceni geht's wie oben schon beschrieben bis Tulcea. Von Tulcea sind nur die Ortschaften Mahmudia, Murighiol und Dunavatu de Jos mit dem Auto erreichbar. Für Informationen über lokale Busverbindungen siehe unter "Links".

Tipp: Von Tulcea kann man mit dem Auto nach Jurilovca fahren und von dort mit dem Schiff nach Gura Portitei. Gura Portitei ist als kleiner und exklusiver Badeort errichtet worden. Im Jurilovca sind bewachte Parkplätze vorhanden.

Mit dem Zug:

Vom Wiener Westbahnhof geht's mit dem Zug direkt nach Bukarest und anschließend mit der Lokalbahn nach Tulcea. Es gibt aber nur einmal pro Tag eine direkte Zugverbindung nach Tulcea. Aus diesem Grund empfehlen wir eine direkte Busfahrt von Bukarest nach Tulcea. Eine weitere Möglichkeit ist die Reservierung eines Transfer über einen Incoming-Reiseveranstalter.Informationen zu den Bahnverbindungen erhalten Sie bei den rumänischen und österreichischen Bahngesellschaften (siehe unter "Links").

Mit dem Flug:

Von Wien werden täglich außer Samstag sieben Direktflüge nach Bukarest angeboten. Sie haben die Wahl zwischen den Flugverbindungen von Austrian, Tarom und Sky Europe.Die rumänische staatliche Fluggesellschaft Tarom fliegt im Sommer direkt von Bukarest nach Tulcea.
Informationen zu den Flugverbindungen erhalten Sie bei den angegebenen Fluggesellschaften (siehe unter "Links").

Mit dem Schiff:

Der Zahl der Donaukreuzschifffahrten ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Internationale Reedereien und Reiseveranstalter bieten immer mehr Kreuzschifffahrten von Passau und Wien bis ins Donaudelta und retour an. Das Angebot unterscheidet sich von einem Veranstalter zum anderen. So bieten einige Veranstalter die Möglichkeit, die Kreuzschifffahrt mit einem Charterflug zu kombinieren. Entweder man fliegt von Wien nach Constanta und kommt mit dem Schiff zurück oder umgekehrt.Informationen über Donaukreuzschifffahrten erhalten Sie bei den verschiedenen Anbietern (siehe unter "Links").

Transfer ins Donaudelta:

Tulcea ist das Tor zum Donaudelta. Von hier gelangt man beliebig ins Donaudelta - entweder mit Privatbooten oder mit dem öffentlichen Linienschiff.Die Linienschiffe verkehren auf folgenden Wasserwegen:- entlang des Donauarms (Hauptkanal) „Sulina“ von Tulcea durch Maliuc, Mila 23 und Crisan bis zu der Stadt Sulina und retour.- entlang des Donauarms „Sfantu Gheorghe" durch Baltenii de Jos und Uzlina bis nach Sfantu Gheorghe und retour.- entlang des Donauarms „Chilia“ nach Periprava.

Unterkunft:

Zur Zeit ist eine reiche Palette an Unterkünften vorhanden. Den Touristen stehen Hotels, Pensionen, Urlaub am Fischerhof und Privatunterkünfte in allen Donaudelta-Orten zur Verfügung. Auch für Camping-Touristen ist gesorgt. Sehr beliebt sind bei den Touristen die vielen entweder fixen oder beweglichen schwimmenden Hotels.

Aktivitäten:

  • Öko- und Dorftourismus;
  • typische Gastronomie;
  • Vogelbeobachtung;
  • Angeln und Jagd;
  • Fahrt mit einem Ruder- oder Motorboot durch die kleinen Kanäle;
  • Fahrt zu den Natursehenswürdigkeiten der Umgebung (Seen, Wälder, Fischerdörfer);
  • Kanufahrten und Wassersport-Tourismus;
  • Erholung in der Natur;
  • Fachreisen für Naturwissenschaftler, Ornithologen, Forscher, Studenten und Fachleute.

Fakten und Zahlen über das Donaudelta:

  • 1.689 Pflanzenarten;
  • 3.448 Tierarten;
  • 37 Tier- und 2 Pflanzenarten sind hier in den letzten 10 Jahren wissenschaftlich bestätigt woden;
  • 9 von 10 hier lebende Vogelarten stehen unter dem strengen Artenschutz laut Berner Konvention;
  • 12 Vogelarten sind als Naturdenkmäler unter Schutz gestellt;
  • 125 Fischarten, von denen auch der Donau-Stör ist, bekannt für seinen Schwarzkaviar;
  • 42 Säugetiere;

325 Vogelarten leben in Donaudelta, von denen sind:

  • 52 % des europäischen Bestandes an Rosa-Pelikanen (Pelecanus Onocrotalus);
  • 5 % des Weltbestand (Vorkommen) an Krauskopfpelikanen (P. Crispus);
  • 61 % des weltweiten Vorkommen an Zwergscharbe (Phalacrocorax Pygmaeus);
  • 17 % des europäischen Bestandes an Nachtreihern (Nycticorax nycticorax);
  • 26 % des Weltbestandes an Rallenreihern (Ardeolla ralloides);
  • 11 % des europäischen Bestandes an Seidenreihern (Egretta garzetta);
  • 71 % des europäischen Bestandes an Silberreihern (Egretta alba);
  • 90 % des Weltbestandes an Rothalsgänsen (Branta Ruficollis);

Geographische Gegebenheiten:

Das Donaudelta verfügt über 30 verschiedene Ökosysteme.Das Delta kann in folgende 12 unterschiedliche Naturzonen unterteilt werden:

  1. Wasserlebensräume;
  2. Seen (von 80 cm bis 2,50 m Tiefe);
  3. Das Plankton „Plaur“ – aus Pflanzen und Ästen bestehende schwimmende kleine Inseln;
  4. Schilfrohrflächen und Weiden, die im Wasser stehen;
  5. Wälder in Meeresnähe;
  6. Sumpfgebiete;
  7. Sandstrände;
  8. Feuchtwiesen;
  9. Trockenwiesen;
  10. menschliche Siedlungen;
  11. sandige und felsige Zonen;
  12. Klippen;
  13. Höher gelegene Wälder.

Klima:

Das vorherrschende kontinentale Klima, mit nur 457,2 mm Regenfall pro Jahr, ist durch die Nähe zum Meer und durch die hohe Luftfeuchtigkeit der zahllosen Seen und Flüsse des Landes Schwankungen unterworfen.Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 11-11,6° C.

Vegetation:

Beim Donaudelta handelt es sich um das größte Sumpfgebiet Europas, in welchem wohl das meiste Schilfrohr der Welt vorhanden ist. Das Schilf kann bewegliche oder feste kleine Inseln formen. Neben dem Schilfrohr leben hier auch andere Pflanzen, die zusammen die schwimmenden Pflanzeninseln „plauri“ bilden, wie zum Beispiel Rohrkolben, Sumpffarn, Wasserminze, u.w.m..Die Schilfbestände bedecken 194.954 Ha und das „schwimmende Plaur“ zirka 1.000 qkm. Auf dem Festland wachsen Silberweiden, Erlen, Eschen oder Pappeln.Die Waldgebiete, wie Letea- und Caraorman-Wald, sind teilweise von Sanddünen, welche bis zu 250 m lang und 10 m breit sein können, und von bis zu 50 m hohe Bäume bedeckt.Die verschiedenartige Fauna der Wälder stellt sich durch die zahlreichen Kletterpflanzen zur Schau. Wunderschön sind hier die Wasserpflanzen mit ihren schwimmenden Blättern, wie Beispiel Wasserlilien, die weiße- und gelbe Seerose, Froschzunge, Wasserschere oder Froschlattich.

Fauna:

Es sind über 300 Vogelarten beobachtet worden, davon über 70 Arten, die nicht aus Europa stammen. Die wichtigsten sind:

  • Kormorane (Phalacrox carbo sinesis – 3.000 Paare),
  • der Zwergscharbe (P. Pygmeus – 2.500 Paare, 61 % der Vorkommen),
  • der Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus – 2.500 Paare, 50 % der paläoarktische Rasse), der Krauskopfpelikan (P. crispus - etwa geschätze 150 Paare, heute vielleicht nur noch 25 - 40 Paare auf den schwimmenden Inseln, das macht etwa 5 % der Vorkommen aus),
  • der Nachtreiher (Nycticorax nycticorax – 2.100 Paare).

Dazu kommen die Säbelschnabler, Seeschwalben, Möwen, Polartaucher, Bekassine, Kraniche, Donaufalken, Silberreiher, Singschwäne, Höckerschwäne, Löffler, Seidenreiher, Stelzenläufer, Rostgänse und Seeadler, um nur einige zu erwähnen.

Mit seinen 45 Arten an Süßwasserfischen stellt das Delta einen wichtigen Lebensraum für Fische dar. Die bekanntesten Donaudeltafische sind: Süswasserstöre, Meeresstöre (Sternhausen, Hausen und Waxdick), Karpfen, Wels, Zander, Hecht, Barbe, Weißfisch, Donauhering, Kleiner Hausen, Glattbutte, u.v.m., aber auch Karausche, Barsch und Plattfisch.

Aber auch Säugetiere sind in Donaudelta beheimatet. So sind hier Fischotter, Nerze, Bisamratten, Feldhasen, Wildschweine, Füchse, Wölfe, Iltise oder Wildkatzen in große Anzahl zu finden. In den Waldgebieten und Sanddünen wohnen selten Reptilien, wie die Natter, verschiedene Schlangen und Schildkröten.

Das kulturelle Erbe:

Überbleibsel alter griechischer und römischer Siedlungen (z.B. Halmyris/Murighiol und Aegyssus/Tulcea) zeugen von der sehr alten Geschichte des Handels im Donaudelta. Die archäologischen Ausgrabungen in der Region haben zahlreiche Spuren alter wertvoller Kultur sicher gestellt. Beispielgebend ist die hier ausgegrabene Hamangia-Kultur. Die am gleichnamigen Donauarm gelegenen Stadt Sulina war bis ins XIX. Jahrhundert ein wichtiger Donau- und Schwarzmeerhafen sowie Sitz der Donaukommission. Der alte Leuchtturm und die Gebäude der ehemaligen Donaukommission zeugen davon. Die zahlreichen alten Kirchen verschiedener Konfessionen sind der Beweis, dass einst hier viele Leute verschiedener Kultur gelebt haben.Die Dörfer um das Delta herum weisen auf türkische Einflüsse hin.

Die Bewohner der Gegend:

Das Donaudelta-Gebiet zählt 14.583 Einwohner (2002). Die Einwohner sind auf 25 Wohngebiete verstreut, 1 davon ist die Stadt Sulina. 68,5 % der Bevölkerung lebt im Dörfern und 31,5 % in der Stadt Sulina. 87 % der Bevölkerung bilden die Rumänen, gefolgt von 10 % an „Lipoveni“ (typische einheimische Minderheit russisch-ukrainischer Abstammung). Die Ukrainer machen 2 % der Bevölkerung aus. Zirka 15,3 % der Bevölkerung leben vom Fischfang, 29 % sind in der Forst- und Landwirtschaft beschäftigt, 15,7 % arbeiten in der Industrie, im Bauwesen und im Handel sowie und Dienstleistungsbereich. 15,4 % leben von Tourismus, Verkehr- und Telekommunikationen, 1,9 % arbeiten im Gesundheitsbereich, 5,7 % sind in der Bildung sowie im Unterrichts- und Kulturwesen tätig, weitere 13,5 sind in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt und 3,6 % sind in anderen Bereichen tätig.Die Wohnsiedlungen sind durch die drei Donauarme Chilia, Sulina und Sfintul Gheorghe, welche die Haupttrinkwasserquelle darstellen, von einander geteilt. Die Bevölkerung war immer von den natürlichen Ressourcen und vom Fischfang abhängig. Viehzucht und Imkerei wurden durch externe Interessen gefördert. So wurde und wird das Naturerbe der Gegend bewahrt.

Besucher und Besuchereinrichtungen:

Um das Naturschutzgebiet besuchen zu dürfen, ist eine Genehmigung erforderlich. Während der Vogelbrutzeit ist das Gebiet unzugänglich. Weit entfernt von den drei größten Kanälen gibt es in der Region nur wenige Touristen.

Gastronomie:

Selbstverständlich ist die Gastronomie im Donaudelta von Fischen bestimmt. Egal ob in den Gaststätten oder im Privatleben des einheimischen Donaudelta-Bewohners, es gibt für jeden Geschmack (ausgenommen Sie essen nicht gerne Fisch) ein besonderes Fischspezialitäten-Menü. Die „Ciorba de peste“ (deftige Fischsuppe) schmeckt nirgends wie hier. Ganz besonders mundet es, wenn die Zubereitung in einem kleinen Kessel auf freiem Feuer (Lagerfeuer) erfolgt. Egal, was Ihnen angeboten wird, ein gefüllter Donauhecht, Karpfen am Spieß, gegrillter Zander oder sogar gekochte Krebse, rumänische Polenta (Maisbrei) und Knoblauchsoße dürfen nicht fehlen! Im Donaudelta sind sogar gefüllte Paprika und Krautrouladen (Krautwickel) mit gehacktem Fischfleisch gefüllt. Als Vorspeise werden Rogen, Fischpaste oder Melanzanisalat angeboten.

Naturschutz:

Das Delta ist ein Kreuzungspunkt unterschiedlicher paläoarktischer Zonen sowie der Mittelmeer-Zonen. Es stellt ein einzigartiges dynamisches Feuchtgebiet mit Ökosystem dar. Eine Vielzahl von den für Feuchtgebiete typischen Bewohnern sind hier beheimatet. Das Gebiet ist ein international bedeutsames Vogelreservat, sowohl für Brut- als auch für Zugvögel. Es gibt auch viele global gezüchtete Arten. Außerdem stellt das Delta einen wichtigen Lebenspuffer für das Becken zwischen der Donau und dem Schwarzen Meer dar.

Umweltmaßnahmen:

  • 1938 – Der Letea Wald wurde zum Naturreservat erklärt;
  • 1990 – Am 27. August 1990 wurde das gesamte Donaudelta-Gebiet, durch den Erlass der Regierung zu einem Biosphäre-Reservat erklärt;
  • 1991 – UNESCO Weltkulturerbe;
  • 1998 – Auch der ukrainische Teil des Donaudeltas wird zum Biosphäre-Reservat erklärt.

Das Biosphäre-Reservat Donaudelta (DDBR) besteht aus vier verschiedenen Einheiten, die sich durch die Art der Umweltschutzmaßnahmen unterscheiden:

  • strenggeschützte Zonen,
  • Pufferzonen,
  • wirtschaftliche Zonen und
  • ökologische Wiederbau-Zonen.

Um erfolgreichen Umweltschutz zu leisten, sind innerhalb des Donaudeltas 18 streng geschützte Zonen mit einer Fläche von mehr als 50.600 ha (8,7 %) geschaffen worden. Diese Zonen sind vorbildliche Einheiten für die verschiedenen Ecosysteme. In diesen Zonen gibt es Pflichtschutz.

  1. ROSCA- BUHAIOVA (9.625 ha)
  2. LETEA WALD (2.825 ha)
  3. RÃDUCU (2.500 ha)
  4. NEBUNU (115 ha)
  5. VÃTAFU -LUNGULET (1.625 ha)
  6. CARAORMAN WALD (2.250 ha)
  7. SÃRÃTURI MURIGHIOL (87 ha)
  8. ARINISUL ERENCIUC (50 ha)
  9. POPINA INSEL (98 ha)
  10. SACALIN ZÃTOANE (21.410 ha)
  11. PERITEASCA- LEAHOVA (4.125 ha)
  12. CAPUL DOLOSMAN (125 ha)
  13. GRINDUL LUPILOR (2.075 ha)
  14. ISTRIA - SINOIE (400 ha)
  15. GRINDUL CHITUC (2.300 ha)
  16. ROTUNDU (228 ha)
  17. POTCOAVA (625 ha)
  18. BELCIUG (110 ha)

Rund um die streng geschützten Zonen sind auf eine gesamte Fläche von über 223.300 ha (52,8 %) die so genannten „Pufferzonen“ eingerichtet. Sie umgeben streng geschützte Gebiete, um einen besseren Schutz zu gewährleisten:

  1. Matita-Merhei-Letea (22.560 ha)
  2. Sontea (12.500 ha)
  3. Caraorman (13.830 ha)
  4. Lumina - Vãtafu (13.460 ha)
  5. Dranov (21.760 ha)
  6. Sãrãturi-Murighiol (5 ha)
  7. Rotundu See (1.240 ha)
  8. Popina Insel (260 ha)
  9. Capul Dolosman (28 ha)
  10. Zmeica-Sinoie (31.510 ha)
  11. Potcoava See (2.937 ha)
  12. Periteasca-Leahova (210 ha)
  13. Marine Puffer Zone (103.000 ha)

Die wirtschaftlichen Zonen mit einen Fläche von 306.100 ha (52,8 %) bilden einen weiteren Teil des Donaudeltas und bestehen aus frei überschwemmten Zonen, gestauten Zonen für die Landwirtschaft, den Fischfang, forstwirtschaftliche Nutzung und Wohngebieten. Die ökologischen Wiederbau-Zonen sind Gebiete, in welchen die Verwaltung des Donaudelta Biosphäre-Reservats technische Mittel und Technologie benutzt, um die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts und der natürlichen Aspekte zu unterstützen.

Regeln für Besucher:

  • Alle touristischen Tätigkeiten werden von der VDDDBR bewilligt.
  • Das Betreten des Reservates ist für Touristen nur mit Erlaubnisschein möglich.
  • Touristische Tätigkeiten sind nur entlang der von der DDBR-Verwaltung bewilligten Routen erlaubt.
  • Die streng geschützten Gebiete sind davon ausgeschlossen.
  • Die DDBR-Verwaltung empfiehlt, einen Reservatbesuch mit geschulten Reisebegleitern zu planen und die Nutzung kleiner elektrischer Boote in Kauf zu nehmen.
  • Außerhalb der markierten Wasserrouten darf man sich nur mit einem Ruderboot bewegen.
  • Camping ist nur auf den extra dafür vorgesehenen Plätzen erlaubt.
  • Für die Vogelbeobachtung gibt es spezielle Beobachtungstürme.
  • Angel- und Jagdtätigkeiten sind nur an bewilligten Plätzen und nur mit Genehmigung des Fisch– oder Jagdvereins erlaubt.
  • Die Verwaltung des Donaudelta Biosphäre-Reservats bietet Touristen drei Informationszentren sowie Ökologische Ausbildungszentren - in der Stadt Tulcea, im Dorf Crisan und der Stadt Sulina.

Touristische Routen entlang der Wasserwege:

  • Route 1: Tulcea - Kanal Mila 35 - Girla Sireasa - Girla Sontea - Kanal Olguta - Dunarea Veche – Dorf Mila 23 - Crisan - Maliuc – Tulcea
     
  • Route 2: Tulcea - Kanal Litcov - Kanal Crisan - Caraorman - Hotel Lebada - Maliuc - Tulcea
     
  • Route 3: Tulcea - Maliuc - Hotel Lebada - Kanal Crisan - Caraorman - Puiu See - Ruhepunkt BTT Rosu – Rosu See - Împutita - Kanal Busurca - Sulina – Tulcea
     
  • Route 4: Murighiol - Kanal Dunavat – Kanal Dranov - Holbina Golf – Razim See - Gura Portitei
     
  • Route 5: Jurilovca - Gura Portitei
     
  • Route 6: Hotel Lebada - Dunarea Veche - Kanal Eracle - Girla Lopatna - Kanal Lopatna - Trei Iezere See
     
  • Route 7: Hotel Lebada - Dunarea Veche - Kanal Magearu - Dunarea Veche – Sulina Arm - Hotel Lebada
     
  • Route 8: Tulcea - Kanäle: Mila 36 – Sireasa – Sontea – Razboinita – Stipoc – Pardina – Dorf Chilia Veche
     
  • Route 9: Dorf Chilia Veche – Chilia Arm - Babina Arm - Cernovca Arm - Sulimanca Kanal - Merheiu Mic See – Merhei See - Matita See - Babina See - Radacinoasele Kanal - Pardina Kanal - Dorf Chilia Veche
     
  • Route 10: Dorf Sf. Gheorghe - Kanäle: Zaton - Buhaz - Palade - Crasnicol - Sf. Gheorghe Arm - Dorf Sf. Gheorghe
     
  • Route 11: Sulina - Cardon Kanal - Sfistofca Kanal – Dorf Periprava
     
  • Route 12: Sulina - Cardon Kanal - Musura Golf - Musura Arm - Stambulul Vechi Arm - Chilia Arm – Dorf Periprava
     
  • Route 13: Dorf Uzlina - Uzlina Kanal - Seen: Uzlina und Isac - Isac 3 Kanal - gârla Perivolovca - Sf. Gheorghe Arm - Dorf Uzlina – mit Verlängerung auf Isac Kanal - Isac 2 Kanal - Litcov Kanal – Ceamurlia Kanal - Crisan Kanal - Sulina Arm – Ökologisches Informations- und Ausbildungszentrum Crisan
     
  • Route 14: Dorf Jurilovca - Golovita See – V. Kanal - Sinoe See - Cherhana Periboina - Cetatea Istriei – II. Kanal – Zmeica See - Golovita See - Dorf Jurilovca
     
  • Route 15: Tulcea - Sulina Arm - M.22 Kanal - garla Sontea - Dunarea Veche - Dorf Mila 23
     
  • Route 16: Dorf Crisan - Dunarea Veche - Bogdaproste Kanal - Seen: Bogdaproste - La amiaza - Trei Iezere - garla Lopatna - Eracle Kanal - Dunarea Veche – Dorf Mila 23
     
  • Route 17: Sulina - Kanäle: Busurca – Imputita – Meereszunge – Tataru - Dorf Sf. Gheorghe
     
  • Route 18: Sulina – Busurca Kanal - Rosu Kanal – Imputita - Rosulet See - Cherhana Rosulet - Rosu See – touristische Einrichtung Rosu - Puiu See - Mocansca Kanal - Erenciuc See - Sf. Gheorghe Arm – Dorf Sf. Gheorghe.
     
  • Route 19: Casla See - Garla Somova- PoticaSee - Parches See – Telincea See.

Wanderungen im Biosphäre-Reservat Donaudelta:

  • Route D.1: Gemeinde Letea - Gemeinde C.A. Rosetti - Letea Wald - Nebunu See und retour
  • Route D.2: Gemeinde Sfistofca - Gemeinde C.A. Rosetti – Nebunu See und retour
  • Route D.3: Gemeinde Caraorman - Caraorman Wald - Erenciuc See und retour
  • Route D.4: Gemeinde Murighiol – Saraturi See und retour
  • Route D.5: Gemeinde Uzlina - Uzlina See und retour
  • Route D.6: Gemeinde Tudor Vladimirescu - Sireasa Bach und retour
  • Route D.7: Gemeinde Nuntasi - Festungsruinen Istria - Sinoie See und retour.

Wichtige Hinweise:

  • Das Betreten der Letea- und Caraorman-Wälder ist nur in Begleitung eines Umweltagenten und zu Fuß auf einer vorbestimmten Route möglich!
     
  • Für einen Besuch im Donaudelta sind folgende Sachen mit zu nehmen: Regenmantel, Gummistiefel, Kopfbedeckung für Regenfälle und ein Mittel gegen Moskitos.
     
  • Im Frühjahr und Herbst sind warme Kleidung und/oder eine Decke empfehlenswert.
     
  • Wir raten wegen der Moskito- und Stechmücken-Gefahr von Übernachtungen unter freiem Himmel ab.
     
  • Wir warnen Sie dezidiert davor, Donauwasser zu trinken und empfehlen Ihnen frische Früchte oder Salat nur dann zu essen, wenn Sie sicher sind, dass es sind mit Trinkwasser (nicht Donauwasser) gewaschen worden ist.Nehmen Sie sicherheitshalber genug Trinkwasser mit, wenn Sie in das Donaudelta fahren. Außer Sie sind mit einer organisierten Schiffreise unterwegs.
     
  • Vermeiden Sie Bootsfahrten durch Kanäle und andere Wasserwege ohne avisierte Begleitung.

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Wir werden der Erde, die uns alles gegeben hat, nie dankbar genug sein können..(Constantin Brancusi)