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Biserica Strei (Strei Kirche)

Die Kirche die zu den ältesten und wertvollsten Denkmälern Rumäniens gehört.

Die Strei-Kirche befindet sich in Mitte des Dorffriedhofes und gehört zu den ältesten und wertvollsten Denkmälern Rumäniens. Sie ist ein klares Beispiel für siebenbürgische Architektur, einer Mischung aus rumänischen und westlichen Elementen.

Biserica Strei (Strei Kirche)

Lage:

Die Strei-Kirche trägt den Namen des Ortes, in welchem sie steht. Das Dorf Strei befindet sich im Kreis Hunedoara, nur 14 Kilometer von der Stadt Simeria entfernt. Es liegt am linken Ufer des Strei-Flusses in der sogenannten Hategland, wo sich die ältesten Kirchen in Rumänien befinden. Diese wurden ab dem 13. Jahrhundert von den Bojaren, den Großgrundbesitzern des Ortes, gebaut.

Die Ortschaft Strei:

Das ehemalige Dorf Strei ist heute mit seinen 386 Einwohnern ein Teil der Industriestadt Calan (13.099 Einwohner).

Bemerkenswert:

Die Strei-Kirche befindet sich in Mitte des Dorffriedhofes und gehört zu den ältesten und wertvollsten Denkmälern Rumäniens. Sie ist ein klares Beispiel für siebenbürgische Architektur, einer Mischung aus rumänischen und westlichen Elementen.

Geschichte:

  • Gestiftet wurde die Kirche am Ende des 13./Anfang des 14. Jahrhunderts von einem rumänischen Bojar Namens Ambrozie. Die Kirche ist aufgrund ihrer Mischung aus romanischem und gotischem Stil mit zusätzlichen rumänischen Elementen ein einmaliges Baudenkmals.

  • Die erste schriftliche Erwähnung der Strei-Kirche stammt aus dem Jahr 1392.

  • Das Denkmal wurde in Jahren 1969 bis 1970 renoviert. Während der Renovierungsarbeiten sind auch archäologische Ausgrabungen durchgeführt worden, bei denen 48 Gräber entdeckt wurden. Zudem hat man festgestellt, dass die Kirche und der Dorffriedhof über einer früheren römischen „villa rustica“ errichtet wurden.

  • Die Kirche ist auf den Ruinen dieser römischen Gebäude aus Rohrstein erbaut. Der Kirchenboden wurde mit römischen Ziegeln bedeckt.

  • Teile der früheren äußeren Wandfresken sind bis heute erhalten geblieben. Die Kirchemalerei ist eine der ältesten mittelalterlichen Malereien auf einem rumänischen Denkmal.

  • Bemalt wurde die Kirche von mehreren Malern unter der Leitung von Grozie, dem Sohn Ioanis, dessen Schriftzug neben seinem Selbstportrait zu sehen ist.

  • Die Innenwand-Malerei ist, obwohl nicht vollständig und auch nicht im besten Konservierungszustand, besser erhalten.

  • Die Außenwand-Malerei ist über dem früheren Kircheneingang am romanischen Glockenturm am besten erhalten.

  • Der Glockenturm erstreckt sich über drei Ebenen, bis heute erhalten geblieben sind seine alten Decken. An der Außenwand des Glockenturms ist ein Teil eines römischen Grabsteins eingebaut.

Die Kirche heute

  • In der Kirche werden derzeit keine Messen gefeiert und keine Gebetsstunden abgehalten, nur am 8. September zelebriert man die heilige Liturgie zur Maria Himmelsfahrt.

  • Wer die Kirche besichtigen möchte, muss sich den Schlüssel von der Ehefrau der Dorfspfarrer oder von dessen Nachbarn holen.

Anreise:

Mit dem Auto:

Von Wien fährt man durch Ungarn bis zum Grenzübergang Nagylak–Nadlac und dann weiter auf der Straße E68/DN7durch Arad und Deva bis nach Simeria. Von Simeria geht es auf der Straße E79/DN 66 in Richtung Calan und Petrosani bis in den Ort Strei.

Mit dem Zug:

Von Wien gibt es eine direkte tägliche Verbindung („Dacia Expres“), die über Simeria weiter nach Bukarest führt. Sie steigen in Simeria aus. Von Simeria geht es mit dem Zug weiter bis in die kleine Stadt Calan und weiter nach Petrosani. Vom Bahnhof geht es zu Fuß (Wandern) oder mit einem Taxi weiter. Es gibt täglich mehrere Züge in beide Richtungen. Infos: ÖBB und CFR

Mit dem Flugzeug:

Der nächstgelegene Flughafen, der von Wien aus direkt angeflogen wird, ist in Sibiu (Hermannstadt). Von dort kann man mit einem Leihauto in Richtung Simeria und nach Calan/Strei weiter fahren. Von Sibiu kann man auch mit Zug bis Simeria und anschließend nach Calan fahren. Infos: Austrian Airlines

Unterkunft:

Leider gibt es weder in Strei noch in der Stadt Calan eine Unterkunft, die finden Sie jedoch in der Stadt Simeria.

Tipp:

Wenn Sie schon in der Nähe sind, sollen Sie auf keinen Fall die Dorfkirche von Densus versäumen.

Weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten, die gerade für Gäste die mit Auto unterwegs sind, leicht erreichbar sind:

  • Schloss Corvinesti (Hunyadi) in Hunedoara

  • die Ruinen von Sarmizegetusa Regia der Hauptstadt der römischer Provinz Dacia Felix in Sarmizegetusa

  • das Auerochsen-Reservat in der Stadt Hateg

  • die Festungsanlagen der Daken (UNESCO)

Biserica din Streisingeorgiu (Die Kirche von Streisingeorgiu)

  • Gilt als ältestes rumänisches Denkmal des Mittelalters. Es wurde noch vor dem 12. Jahrhundert an der Stelle einer aus dem 7. und 8. Jahrhundert stammenden Holzkirche von den Bojaren der Balea-Familie gestiftet.
  • Erbaut wurde die Kirche von de Dorfbewohnern.
  • Auf der Kirchenwand fand man eine Schrift in altslawischer Sprache aus dem Jahr 1314.
  • In zwei der Kirchengräber fand man Münze aus der Zeit des Königs Bela IV (1131–1141).
  • Im Inneren der Kirche, auf der Ostseite des Glockenturms, befindet sich die älteste in einem mittelalterlichen rumänischen Denkmal gefundene Schrift, in welcher die Namen der Stifter aus dem Jahr 1409 erwähnt werden.
  • Der Bojar Candres und seine Frau Nistora haben die Kirche von 1408 bis 1409 umgebaut.
  • Die Kirche wurde vom Meister Teofil bemalt. Im 15. Jahrhundert wurde der Westturm der Kirche erbaut und die Malerei erneuert.
  • Im 18. Jahrhundert wurde ein Vorraum dazu gebaut.
  • Nach intensiven Forschungsarbeiten an der Kirche zwischen 1976 und 1980 wurde diese zu einem historischen Denkmal erklärt.

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