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Das Goldmuseum (Muzeul Aurului)

BRAD (Tannenhof) Kreis Hunedoara, Siebenbürgen

Die archäologischen Funde aus der Gegend Brad–Criscior beweisen, dass hier schon vor 5.000 Jahren Menschen gelebt haben, aber auch, dass hier seit über 2.000 Jahren Gold gewonnen wurde. Die Ortschaft wurde später wegen ihrer Braunkohlewerke und Goldgruben bekannt.

Lage:
Die Stadt Brad befindet sich im westlichen Teil Siebenbürgens im Tal des Flusses Crisul Alb (Weiss Kreisch) an der Straße DN76/E79, welche die Städte Oradea (Großwardein) und Deva (Diemrich) verbindet. Die Stadt liegt nur 36 km von Deva (Diemrich) und 165 km von Arad entfernt.

Seehöhe: 500-600 m.

Oberfläche: 7.998 Ha.

Bevölkerung: 16.485 (2002) davon:

  • Rumänen: 15.945
  • Ungarn: 299
  • Roma: 157
  • Deutsche: 53
  • andere Minderheiten: 31

Wichtige Telefonnummern:

  • Polizei: 955; 612.685
  • Feuerwehr: 981
  • Rettung: 961
  • Krankenhaus: 611.600
  • Rathaus: 612.665

Erste schriftliche Erwähnung: 1445

Geschichte:

  • Die Römer haben Bergwerksarbeiter angesiedelt. Ein Beweiß dafür sind die 115 römischen Gräber, die in einer Grabstätte (2.-3. Jahrhundert) von Muncelu-Brad entdeckt wurden und die „Treptele Romane“- die Römischen Treppen.
  • Nach der Periode der Völkerwanderung lebte die Gemeinschaft unter der Führung eines vom Volk gewählten Führers. Der älteste bekannte Gemeindeführer war Ioan de Brad (im Jahr 1404).
  • 1784 wurde Brad ein Zentrum für den Kampf der aufständischen Bauern unter der Führung von Horia, Closca und Crisan.
  • 1848 Die spätere Stadt gehörte in den Jahren 1848-1849 zu den wichtigen Zentren der Revolution in Siebenbürgen.
  • 1949 wurde die Ortschaft von den Revolutionären unter die Leitung des rumänischen Revolutionsführers Avram Iancu übernommen. Avram Iancu, der Führer der rumänischen Revolutionsarmee, stammte aus der Gegend.
  • Am 1. April 1927 wurde Brad zum Stadtbezirk erklärt.
  • Am 1. Jänner 1930 wurde Brad wieder als Gemeinde eingestuft, am 1. April 1941 wurde diese erneut zur Stadt erklärt.
  • Von 1946-1989 entwickelt sich Brad zu einer Arbeiterstadt.
  • Am 17. Dezember 1995 wurde die Stadt Brad zum Munizipium erhöht.

Sehenswürdigkeiten:
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt das vor mehr als 100 Jahren gegründete Goldmuseum. Die natürliche Gold Kollektion stammt aus den Goldgruben des Metaliferi (Eisernen)- Gebirges.
Brad ist aber auch berühmt für seine einmaligen, im Ort erzeugten Würstel „Wirschli“.

Museen:

  • Muzeul Aurului (Das Goldmuseum) Brad, Kreis Hunedoara
    Schon immer haben Bergarbeiter und Ingenieure, die in den Bergwerken arbeiteten, die schönsten so genannten „Minenblumen“ gesammelt. In der Gegend rund um die Stadt Brad waren diese „Minenblumen“ Mineralien, die mehr oder wenig Gold enthielten. Da einige wunderschön waren, kamen die Sammler auf die Idee, diese in einer Art Ausstellung zur Schau zu stellen.
    Ende des 19. Jahrhunderts haben die Sammler die schönsten Mineralien zusammengetragen - und das war eigentlich der Anfang des Goldmuseums in Brad.
    Zuerst zeigte das Museum nur Goldmuster aus der Gegend.
    Nachdem die ersten Erfolge des neu gegründeten Museums verbucht waren, hat man durch Austausch und Spenden auch wertvolle Gegenstände aus anderen Regionen des Landes und später sogar der Welt  in Besitz des Museums gebracht.
    Sehr interessant ist aber auch die Ausstellung der Goldgewinnungsgeschichte in der Region. So werden hier verschiedene Arbeitsgegenstände, die im Laufe der Zeit für die Goldgewinnung verwendet wurden ausgestellt: von einem über 5.000 Jahre alten Steinhammer bis zu einem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bergmannshelm, sowie ein Goldsieb oder ein Gerät, welches Gold aus dem Wasser herausfiltert.
    Das Museum stellt heute über 2500 erhaltene Mineralienmuster zur Schau, davon sind mehr als 1000 aus Gold.
    Zu dem besonders wertvollen Gegenständen zählen: ein Achtkanten-Fluorit aus dem Bergwerk Cavnic (Region Mararmures), Diamanten aus Südafrika, Kubikkristalle aus Pyrit.
    Als Hauptattraktionen werden Muster aus natürlichem Gold dargestellt.
    Das Museum zeigt auch eine schöne Mineraliensammlung: Diamanten, Bernsteine, Jaspisse und Achat, Saphire, Topas und Smaragde.
    Seltene Mineralien, die zuerst in Rumänien entdeckt wurden, sind hier zu bewundern: Sylvanit, Tellur, Andorit, Monsemit.
    Ein ähnliches Museum gibt es nur noch in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens.
    Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 08.00 – 14.00 Uhr
    Adresse: Independentei Str. 3, Tel.: 0040.254.612.800
  • Muzeul de Etnografie (Ethnographisches Museum) Brad, Kreis Hunedoara
    Es wurde im Jahr 1987 gegründet. Die 1.800 Exponate sind für die Gegend „Tara Zarandului“ typisch und stammen aus der Privat-Kollektion Stefan Safian.
    Adresse: Brad, Closca Str. 6

Unterkunft:

  • Pension Ana Maria***
    Brad, Avram-Iancu-Str.56, Tel.: 0040.254.612.030 oder 0040.722.636.339
  • Pension Cetina**
    Brad, Poienita Str.2, Tel.: 0040.254.611.424 oder 0040.744.901.517
  • Pension Iuliana**
    Brad, Liceului Str.35, Tel.: 0040.744.870.534
  • Pension Irina**
    Brad, Vanatorilor Str.16, Tel.: 0040.744.256.160

Homepage der Stadt: Rathaus Brad

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Wir werden der Erde, die uns alles gegeben hat, nie dankbar genug sein können..(Constantin Brancusi)